Fermer
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Fällplatz

Biber fällen Bäume nicht wahllos hier und da. Finden sie im Revier eine lohnende Nahrungsquelle, fällen sie meist mehrere Bäume an derselben Stelle. Man spricht dann von Fällplätzen. Nicht immer fällen Biber Bäume aber nur um die Rinde zu fressen. Gibt es nur wenig geeignete Nahrungsbäume für Biber können sie auch zu anderen Mitteln greifen: sie fällen ganze Bestände um mehr Licht auf den Boden zu bringen. Dadurch wird das Wachstum der Krautschicht angeregt, die wiederum als Nahrung im Sommer dient.

Fällplatz in einem Auenwald an der Aare im Schweizer Mittelland. Die Bäume werden an Ort und Stelle in Einzelteile zerlegt, die Rinde anschliessend vor Ort gefressen. 


Grosser Fällplatz an der Aare in Olten. Hier hat eine Biberfamilie im Winter einen kleinen Weidenwald mit grossen Weiden total gefällt.
 

Ein typischer Fällplatz einer Biberfamilie in einem Eichenwald (rechts der noch stehende Eichenbestand). Die Biber bringen mit dieser Massnahme mehr Licht in den Wald und „züchten“ so aktiv die zukünftige Nahrung.

Geicher Fällplatz wie oberes Bild aus der Luft (Bild: U. Spychiger, AWEL Zürich).


Fällplatz
 an einem kleinen Mittelgebirgsbach in der Eifel (Deutschland).  

Fällplätze  müssen aber nicht immer so spektakulär sein. Oft fällen Biber an derselben Stelle auch nur kleine Weiden wie im Bild oben.


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