Fermer
bannière 1.jpgbannière 2.jpgbannière 3.jpg

Durchgänge vergittern

Biber verbauen z.T. Ausläufe von Meteorwasserleitungen oder von Abwasserreinigungsanlagen (ARA). Dies meist, weil sie in den Betonröhren auf einem von Wasser geschützten Bankett einen Bau einrichten. Dabei kann auch mal der Ausgang „verengt“ werden, was den Wasserausfluss hindert. Um das Austreten von Klärwasser in nahe gelegene Gewässer bei starkem Niederschlag zu verhindern, müssen solche Röhren dann mit einem Gitter geschützt werden. Somit können Konflikte und allfällige Schäden dauerhaft vermieden werden. 

Ausflussrohr ARA Ins (Kt. Bern)  
Im Ausflussrohr des Klärwassers der ARA Ins haben Biber einen Bau eingerichtet und den Aufluss mit Holz teilweise verbaut. Um ein Rückstau in die ARA und somit eine Verschmutzung des Kanals mit Klärwasser bei Starkregen zu vermeiden, wurde der Biberbau aufgelöst und das Ausflussrohr mit einem Gitter verschlossen. 

Der Gitterabstand darf dabei nicht grösser als 10 cm sein. Ansonsten können sich vor allem noch nicht ausgewachsene Biber mit dem Kopf durchs Gitter "quetschen". Bei der Hüfte bleiben sie dann stecken und verenden. 

 

Ausflussrohr der ARA Ins in den nahen Kanal. Das Rohr hat einen Durchmesser von ca. 60 cm. 

Im Betonrohr haben die Biber auf dem Bankett (unten im Bild) einen Bau eingerichtet. Mit Holz haben die Biber den Ausfluss gestaut. 

Fertig installiertes Gitter: Gitterabstände 75 mm

Installiertes Gitter beim Überlauf des ARA-Auslaufs (rechts). Links: Meteorwasserleitung der Gemeinde Ins. 
 

Kosten der Massnahme ARA Ins für beide Rohre: rund CHF 1'000.-

 

zurück zur Übersicht