Fermer
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Nachtfalter

Hemaris fuciformis

 

Kenntnisstand: Mittelmässig. Einige Familien sind gut untersucht (Sphingidae, Lasiocampidae, Arctiidae…), aber für die meisten sind die Kenntnisse noch ungenügend.

Anzahl nachgewiesene Arten: 3436 (SwissLepTeam, 2010) (Artenliste auf Anfrage erhältlich!)

Anzahl heimische Arten (autochthon): 3420 (Artenliste auf Anfrage erhältlich!)

Anzahl Arten auf der Roten Liste: Eine Rote Liste besteht nicht. Angaben über den Gefährdungsgrad der Nachtfalter sind in der Literatur über diese Artengruppe zu finden.

Ökologische Merkmale: Die Nachtfalter sind ausser in den Fliessgewässern in fast allen Lebensräumen zu finden. Das Vorkommen reicht von den Tieflagen bis hinaus zur nivalen Stufe. Zahlreiche Zeigerarten (namentlich die Arctiidae und Lasiocampidae).

Hinweis : Die Artengruppe der Nachtfalter ist primär aus praktischen Überlegungen entstanden, systematisch ist sie nicht begründet. Sie umfasst alle Familien der Lepidopteren ausgenommen folgende: Papilionidae, Pieridae, Nymphalidae, Satyridae, Lycaenidae, Hesperiidae und Zygaenidae


Hauptsächliche Gefährdungen:          

  • Veränderte Bewirtschaftung der Wiesen und Weiden
  • Häufigere jährliche Mahd von Wiesen
  • Entwässerung von Hoch- und Flachmooren
  • Systematischer Frühjahrs- und/oder Sommerschnitt von Strassen-, Bahn- und Wegböschungen (inklusive Wald!)
  • Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Rebbau und in grossflächigen Kulturen
  • Entfernung von Hecken, Feldgehölzen und gestuften trockenwarmer sowie feuchter Waldränder
  • Intensive Waldbewirtschaftung, Aufforstung von Laubwäldern mit standortfremden Nadelhölzern


Assozierte Projekte : 
Nachtfalter der Schweiz : das Ziel dieses Projektes ist die Publikation einer Monografie der rund 600 Schweizer Arten in der Serie Fauna Helvetica. Diese soll nicht nur die Bestimmung ermöglichen, sondern jeweils auch die historische sowie die aktuelle Verbreitung in der Schweiz aufzeigen. Das Werk wird mit Farbtafeln (Zeichnungen von H.-P. Wymann)  illustriert und durch einen Bestimmungsschlüssel (bebilderter Schlüssel, basierend auf den morphologischen Haupttypen), halbschematische Zeichnungen der Unterscheidungskriterien schwieriger Arten (angefertigt durch A. Luginbühl) und bei Bedarf durch Zeichnungen des männlichen und weiblichen Genitalapparates (angefertigt durch M. Hächler) vervollständigt. Die Arttexte werden durch H.-P. Wymann und L. Reser verfasst.

 

Kontaktperson

Yannick Chittaro
info fauna - Schweizerisches Zentrum für die Kartografie der Fauna
Tel: +41 (0)32 718 36 07
Email

Links

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