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Rote Liste

Projektverantwortliche

Yves Gonseth, Email
Yannick Chittaro, Email
Emmanuel Wermeille, Email

Beschrieb 

Ziel des Projekts ist die Aktualisierung der nationalen Roten Liste der Tagfalter (Lepidoptera Rhopalocera) (Gonseth in Duelli 1994) auf der Basis der IUCN-Kriterien unter Einbezug der Widderchen (Lepidoptera Zygaenidae). Für letztere Gruppe handelt es sich um die erste solche Liste.

Für die erwähnten Gruppen werden in der Schweiz jedes Jahr zahlreiche Arbeiten auf nationaler Ebene (BDM-CH, Indikatoren Z7, Z3/Z4) und auf regionaler Ebene (kantonale Inventare, Artenschutzprogramme, private Erhebungen durch Entomologen) unternommen. Das geplante Vorgehen zur Datenerhebung integriert diese Quellen, um bisher getätigte Arbeiten optimal zu nutzen. Ziel ist die Erfassung von möglichst viel Information über Arten, die in der Schweiz ein sehr kleines Verbreitungsgebiet oder spezielle ökologische Anforderungen haben und deshalb mit den geplanten Arbeiten nicht nur unvollständig abgedeckt werden können.

Vorgesehen ist der Wiederbesuch einer bestimmten Anzahl Standorte (km2) mit bekannten Nachweisen von Zielarten vor dem Jahre 2000. Für jede Art werden im Minimum 30 Quadratkilometer bearbeitet, im Falle der selteneren Arten werden alle bekannten Standorte aufgesucht. Als Zielarten gelten jene Arten, für die im Rahmen der BDM-Z7 Arbeiten eine Häufigkeit von weniger als 20% erreicht wird.

Für den Nachweis der Arten im Felde wird gemäss einen vorgegebenen Protokoll primär mit Sichtbeobachtungen gearbeitet. Im Falle der schwieriger zu bestimmenden Arten sind zusätzlich Belegexemplare zusammeln.

Ausgangsdaten

Neben der Angaben aus den bereits weiter oben erwähnten Projekten kann das vorliegende Projekt ebenfalls auf die zahlreichen Daten in den öffentlichen Sammlungen (Museen im In- und Ausland) oder privaten Sammlungen zählen. Diese Daten sind teilweise publiziert worden (Verbreitungsatlas der Tagfalter der Schweiz, Gonseth, 1987; Schmetterlinge und ihre Lebensraüme, Band 1 et 2,  1987 und1999).

Vorarbeiten

Die Periode ab dem Winter 2005 und das jahr 2006 wurden dazu genutzt, grosse Teile der in der Datenbank eingetragenen alten Daten für die schwierigen Arten zu überprüfen. Gleichzeitig erfolgten auch die Kontrolle von verschiedenen Museumssammlungen und die Erfassung von neuen Museumsdaten. Weiter am Laufen ist die Überprüfung aller Einträge in der Schmetterlings-Datenbank.

Umsetzungsphase: 2006-2011

Die Zahl der bisher bearbeiteten Quadratkilometer ist wegen redurzierter finanzieller Mittel nicht sehr gross. Die Arbeit war in erster Linie auf den Wiederbesuch von bekannten Standorten sehr seltener Arten ausgerichtet. In Abhängigkeit von den Zielarten und dem Erfolg der vorgängigen Begehungen erfolgten pro Quadranten 1 bis 5 Durchgänge. Veröffentlicht 2014

 
 

 

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