Fermer
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Kartografie und raumbezogene Untersuchungen

Einführung 

Seit der Einführung der geographischen Informationssysteme (GIS), hat sich die kartographische Analyse als ein unentbehrliches Werkzeug in der täglichen Arbeit des CSCF erwiesen. Seit vielen Jahren haben wir ein Konzept für die Verwaltung der Daten mit unseren bevorzugten Partnern entwickelt, welche die Analyse und Visualisierung der Informationen in unseren Datenbanken ermöglicht.

Unsere Daten können seit einigen Jahren Online über unseren Internet-Server abgerufen werden. Heute zählen wir mehr als 30'000 Abfragen, welche jährlich auf diese Weise gemacht werden.

Die potentiellen Anwendungen decken unsere  Kompetenzen in verschiedenen Bereichen: Verbreitungsatlanten, Rote Listen, Inventare der Lebensräume mit grosser Biodiversität und Inventare der ökologischen Vernetzung und der Naturschutzgebiete. Mit mehr als 2.8 Millionen Beobachtungsdaten (Stand Juli 2008) ist das CSCF gezwungen, die wichtigen Möglichkeiten der Informatik und der Infrastruktur für die statistischen Analysen zu nutzen.

Rote Listen

Die Arbeiten im Zusammenhang mit den Roten Listen verlangen nach zusätzlichen quantitativen Daten für die Beurteilung der Gefährdungsstufe der einzelnen  Arten. In diesem Zusammenhang greift das CSCF auf die bereits in den Datenbanken vorhandenen Daten oder auf Angaben aus den Museumsammlungen zurück. Eine breite Datengrundlage erlaubt die statistische Generierung eines möglichst optimalen Stichprobennetzes für die Feldarbeit, deren Resultate für eine abschliessende Beurteilung der Arten wichtig sind. 

Im abschliessenden Teil der Arbeiten werden mit Hilfe der Verbreitungsdaten und mit raumbezogenen Analysen die genaueren Verbreitungs- und Besiedlungsareale für die betroffenen Arten festgelegt. Diese Bewertungskriterien sind Bestandteil der Beurteilung einer Art.

Raumanalysen und Untersuchungen der Artenvielfalt

Vereinzelt kommt es vor, dass das CSCF angefragt wird, landschaftsbezogene Auswertungen auf der Basis des Vorkommens von Arten durchzuführen, dies zusammen mit anderen nationalen Datenzentren.