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Rote Listen

Nationale Strategie zur Überarbeitung des Rote-Liste-Status der Arten

Verantwortliche Stelle: BAFU, Abteilung Artenmanagement

Koordination: Nationale Koordinationsstellen für Flora und Fauna

Umsetzungsphase: 2000-2020

Das SZKF wurde 1999 vom BAFU beauftagt, ein Vorgehen zur Überprüfung und Ermittlung des Rote-Liste-Status für die verschiedenen von Zentrum betreuten Artengruppen  der Schweizer Fauna vorzuschlagen und umzusetzen. Dieser Auftrag steht im Zusammenhang mit dem Bestreben des BAFU, den nationalen Datenzentren (SZKF, Info Flora, karch, Schweizerische Vogelwarte Sempach) die Verantwortung zu übertragen, die Entwicklung seltener und/oder bedrohter Arten der Schweiz zu verfolgen und zu dokumentieren - dies als unverzichtbare Ergänzung zum nationalen Forschungsprojekt über verbreitetere Arten (BDM-CH).

Die entwickelte Strategie beinhaltet drei Postulate...

  • Bei den behandelten Gruppen muss der Status der Arten nach den Kategorien und Kriterien der IUCN festgelegt werden.
  • Die Anwendung der Kategorien und Kriterien der IUCN bedeutet, dass bei Gruppen, für die nur ungenügende Angaben vorliegen, Erhebungen im Feld vorzunehmen sind, bevor die Roten Listen aktualisiert oder erstellt werden können.
  • Die Gruppen, die prioritär behandelt werden, müssen für eines der drei wichtigen Makrohabitate der Schweiz repräsentativ sein: aquatische Lebensräume (stehende und fliessende Gewässer), trockene und feuchte Offenlebensräume, Wälder.

... und gliedert sich für jede der ausgewählten Gruppen in zwei Phasen:

Vorarbeiten

  • Sammeln von möglichst vielen verfügbaren Daten zu den ausgewählten Gruppen (z.B. Konsultation öffentlicher oder privater Sammlungen; Auftreiben bisher noch unbekannter Daten)
  • Ausarbeiten des Erhebungsplans (Zahl und Lage der Untersuchungsräume) mittels Auswertung der vorhandenen Daten; vorgesehen sind einerseits Erhebungen in bisher noch nie untersuchten Objekten oder Regionen und andererseits wiederholende Erhebungen auf bereits bekannten Standorten
  • Festlegen der Feldmethode (diese ist von allen Mitarbeitenden im Feld anzuwenden)

Umsetzungsphase

  • die eigentliche Feldarbeit
  • Bestimmen der gesammelten Proben und/oder Überprüfen der eingegangenen Meldungen
  • Auswerten der Resultate, Erarbeiten und Veröffentlichen der neuen Roten Liste.

 

Publizierte Rote Listen