Projekte von Bund und Kantonen

 

 

Fliessgewässer

Biodiversitäts-Monitoring Schweiz
Das Biodiversitäts-Monitoring Schweiz (BDM) mit seinem Z9-Indikator erfasst landesweit die Vielfalt wirbelloser Wassertiere an ca. 550 Stellen in Fliessgewässern. In einem qualitativ standardisierten Verfahren werden Larven und Imagines von Eintags-, Stein- und Köcherfliegen bis auf die Art, die übrigen Taxa bis zur Familie bestimmt.
 
Koordinierte Beobachtung Oberflächengewässer des Bundes (NAWA)
NAWA, die "Nationale Beobachtung Oberflächengewässerqualität" stellt eine für die ganze Schweiz vergleichbare, qualitativ hochwertige Datengrundlage als Basis für die Beurteilung des Zustandes der Fliessgewässer in der Schweiz und dessen Entwicklung zu Verfügung. 88 Standorte in der ganzen Schweiz werden nach der Methode des Modulstufenkonzeptes (IBCH) untersucht und zusätzlich die Artdiversität von Eintags-, Stein- und Köcherfliegen (EPT) erfasst.
 
 
Kantonale Beobachtungen der Oberflächengewässer
In der Mehrheit der Kantone ist die Untersuchung des Makrozoobenthos fester Bestandteil des Überwachungsprogramms von Fliessgewässern. Zur Beurteilung wird grundsätzlich nach der Methode des Modulstufenkonzeptes (IBCH) vorgegangen. Einige Kantone unternehmen weiterführende Untersuchungen mit Bestimmungen auf Artniveau. Die aus kantonalen und nationalen Projekten gesammelten Daten werden in der Datenbank MIDAT zentral archiviert und dem Bund sowie den Kantonen zur Verfügung gestellt.
 
 

Quellen

(Text in Bearbeitung)