Fermer

Gîtes et barrages


Erdbau und Burg
Biber graben mit ihren Vorderpfoten Erdbaue in die Uferböschung, wenn das Ufer grabbar und genügend hoch ist, damit sich darin der Wohnkessel anlegen lässt. Ist die Uferböschung nicht genügend hoch, stürzt das Dach ein und der Biber flickt es mit Ästen und Schlamm, es entsteht ein Mittelbau. Ist das Ufer flach baut der Biber aus Ästen eine Burg. Der Eingang zum Bau liegt immer geschützt unter Wasser. Nebst einem Hauptbau können Biber in ihrem Revier auch verschiedene Nebenbaue anlegen, die sie vor allem im Sommer nutzen, wenn weit entfernt vom Hauptbau eine ergiebige Nahrungsquelle liegt. 

Innenleben eines Erdbaus. Der Gang im Hintergrund führt zum Ausgang. 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 


Biberdamm 
Biber benötigen eine Wassertiefe von mindestens 60 cm, damit die Eingänge zu ihren Bauten unter Wasser liegen und damit sie sicher schwimmen und bei Gefahr abtauchen können. Ist die Gewässertiefe nicht ausreichend oder stark schwankend, reguliert der Biber das Gewässer mit einem Damm. Dieser kann von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern Höhe messen, je nach Umständen im Gewässer. Mit dem Dammbau vergrössert der Biber aber auch seinen Lebensraum und kann sich so weitere Nahrungsquellen zugänglich machen. Über die so entstehenden Teiche kann der Biber Material für Dämme, Burgen oder auch seinen Nahrung viel einfacher befördern. Zudem verhindert eine grössere Wassertiefe, dass das Gewässer und somit der Zugang zu den Nahrungsvorräten zufriert.

Grösster Biberdamm steht in Kanada
 
2010 haben Kanadische Biologen den grössten Biberdamm gefunden. Er misst 850 m in der Länge. GoogleMaps führt Sie direkt  zum Damm  . Einen ausführlichen Artikel über den Biberdamm finden Sie  hier .

Wie die Biber in 20 Tagen eine  Burg bauen oder wie ein  Damm erreichtet wird können Sie in den beiden BBC-Filmen sehen.

25 Meter breiter Biberdamm in der Eifel, Deutschland 

 
Gute 3 Meter hoher Biberdamm im Kanton Zürich