Fermer

Einzelbaumschutz



Einzelne Bäume im Garten oder in einem öffentlichen Park lassen sich einfach mit einer Drahthose aus Diagonalgeflecht oder mit Wöbra geschützt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht nur der Stamm geschützt wird, sondern auch die Wurzeln. Die Biber nagen sonst die Wurzeln ab und können den Baum so auch schädigen.
Die Drahthose oder das Wöbra sollte mind. eine Höhe von 1,2 m betragen, da sich die Biber sonst auf die Hinterbeine stellen und oberhalb zu nagen beginnen. Hühnergitter ist absolut nicht geeignet, da Biber dieses sonst runterreissen und den Baum trotzdem


Natürliche Ufervegetation vermindert Frassdruck
Die Aufwertung von Uferstreifen durch Anpflanzen von Weichhölzern kann den Frassdruck des Bibers auf Einzelbäume oder ganze Obstplantagen ebenfalls verringern.



Einzelbaumschutz aus Diagonalgeflecht
Diagonalgeflecht ist stabil genug, damit Biber das Gitter nicht herunterreissen können und den Baum doch noch fällen. Das Gitter sollte auf eine Höhe von mind. 1,2 m reichen.
































Wöbra
Einzelbäume lassen sich auch mit Wöbra schützen. Dies ist ein Mittel, das ursprünglich als Schälschutz gegen Rotwild entwickelt wurde. Es enthält Quarzsand, der Biber daran hindern soll, Bäume zu fällen. Wöbra lässt sich direkt auf den Baumstamm auftragen. Da es relativ teuer ist eignet sich Wöbra vor allem für den Einzelbaumschutz von grossen Bäumen mit ausladenden Wurzeln, die sich schlecht mit Drahtgitter schützen lassen. Für einen Baum mit Brusthöhendurchmesser von 20-30 cm und einer geschützten Höhe von 1,3 m benötigt man ca. 400-600 g Wöbra. Das kostet pro Baum CHF 10.- bis 20.-.























So nicht...
Will man Bäume mit Hühnergitter schützen, kann man eine schöne Überraschung erleben. Die Biber reissen das wenig steife Geflecht herunter und nagen den Baum um.

























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