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Schäden an Inrastruktur
Massnahmen zur Schadenbehebung von beeinträchtigter Infrastruktur durch Grabaktivitäten des Bibers
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Massnahme |
Beschrieb |
Wirkungsdauer |
Vorteil |
Nachteil |
Kosten (grobe Schätzung) |
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Eingebrochenen Weg reparieren |
Eingebrochener Biberbau wird aufgefüllt. Dadurch wird der Biberbau zerstört. |
kurz- bis langfristig | Schaden wird behoben. |
Der Biber gräbt meist an derselben Stelle wieder. Ev. wird Konflikt dadurch nur verlagert. Achtung: ist Hauptbau dadurch betroffen besteht eine Gefahr für Biber. Nur unter Begleitung von Fachpersonen. |
Gering bis hoch, je nach Schaden (CHF 500.- bis mehrere Tausend Franken). |
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Möglichst grosser Abstand von Infrastruktur (haupts. Strassen und Wege) vom Gewässer |
Wege an Gewässern in einem Abstand von mind. 10 m (besser 20 m) oder ganz aufheben. |
dauerhaft | Schäden werden langfristig reduziert. |
Erhöhter Landbedarf und daher Konflikt mit der Landwirtschaft. |
Sehr hoch (> CHF 250/m). Die Kantone müssen in Zukunft den Gewässerraum sichern (GSchG, Art. 36). |
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Installation eines Kunstbaus |
An der eingestürzten Stelle wird ein grosses Betonrohr als Wohnkammer für die Biber installiert |
dauerhaft | Der Schaden ist behoben. Die Biber nehmen diese Bauten sehr gut an. |
Sehr lokale Wirkung. Allgemeine Grabaktivitäten des Bibers werden damit nicht beeinflusst. |
Im Einzelfall gering (CHF 2000.- bis 5000.-). |
| Ufer vergittern | Böschung wird durch bauliche Massnahmen gefestigt (Drahtgitter oder Blockwurf). |
dauerhaft | Biber können keine Bauten mehr anlegen. Konflikte werden langfristig reduziert oder behoben. |
Die Konflikte werden auf andere Gewässerabschnitte verlagert. Sehr teuer. Kostet viel Geld und keine neuen Lebensräume werden geschaffen. |
Sehr hoch (> hundert Franken pro Laufmeter). |
| Uferböschung abflachen | Die Ufer werden abgeflacht, Neigung von mind. 1:3 |
dauerhaft | Dies reduziert die Grabaktivitäten des Bibers markant. Konflikte werden langfristig reduziert. Allgemeine Aufwertung des Lebensraums. |
Erhöhter Landbedarf, daher Konflikte mit Landwirtschat. |
Bedingt durch erhöhten Landbedarf sehr hoch. Finanzierung über Programmvereinbarungen zwischen Bund und Kantonen (Änderungen aus dem Gewässerschutzgesetz) |
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Breite, extensive Uferstreifen (Änderung GschG nach Schlüsselkurve) |
Einrichten von extensiv bewirtschafteten Uferstreifen mit einer standortgerechten, artenreichen Kraut- und Gehölzvegetation. |
dauerhaft | Konflikt wird langfristig reduziert. Allgemeine Aufwertung des Lebensraums. |
Erhöhter Landbedarf und daher mögliche Konflikte mit der Landwirtschaft. |
Finanzierung im Rahmen der DZV für ökologischen Ausgleich oder über ÖQV-Projekte. |
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Durchgänge vergittern
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Durchgang oder Auslauf vergittern | dauerhaft | Mögliche Schäden werden präventiv verhindert | keine | CHF 500.- bis 1000.- pro Rohr, je nach Durchmesser |
| Biber entfernen | Biber wird gefangen und getötet |
kurz- bis mittelfristig | Konflikt ist behoben. | Das frei gewordene Revier wird schnell von wieder besetzt. Konflikt bleibt bestehen. |
Im Einzelfall gering (< CHF 2000.-). Als wiederholte Massnahme hoch. |