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Congressi e sessioni
Qui trovate le informazioni sulle manifestazioni sul Castoro o su temi affini
2011
River Corridor Restoration Conference - RCRC11
Date: March 13 - 18, 2011
Conference venue: Centro Stefano Franscini, Monte Verità, Ascona, Switzerland
Conference theme and aims
RCRC11 aims to gather the best scientists and experts from various disciplines to obtain different perspectives and better ideas on how to move our mechanistic understanding of river restoration. The following specific goals will stand in the center of this scientific exchange:
(i) Researchers that carry out experimental, laboratory- or field-based research with respect to river restoration - including investigation and monitoring strategies, contaminant transport and fate, ecological aspects and water supply issues - will be brought together with computer scientists and modelers to elaborate data needs and data generation strategies that support the development of models that predict these processes and phenomena.
(ii) Researchers from different disciplines including hydro(geo)logy, ecology, environmental chemistry, (eco)-toxicology, microbiology, geophysics and water supply will interact to develop a science-based framework for river restoration projects that covers both societal needs and ecological impacts in the environment.
(iii) To ensure a well-balanced view and to discuss the scientific aspects in light of their practical applicability, researchers will be joined by participants from industry and regulatory bodies involved in river restoration and sustainable water supply. Researchers and experts from industry and regulatory authorities interested in the topic of the conference are invited to submit abstracts for a poster or platform presentation and to register for the conference.
You will find more informatin about the conference here
2010
Flussrevitalisierung - Synergien zwischen Hochwasserschutz und Ökologie
Informationen zum Programm und zur Anmeldung des Symposiums finden Sie hier
Schutz und Nutzung der Gewässer
Umsetzung der Parlamentsbeschlüsse
14. Juni 2010, Landhaus Solothurn
Am 14. Juni 2010 hat im Landhaus in Solothurn eine Informationsveranstaltung stattgefunden. Mit der Veranstaltung informierte Wasser-Agenda 21 die betroffenen Akteure über die politischen Ziele, die beschlossenen rechtlichen Änderungen und die geplanten Umsetzungskonzepte der parlamentarischen Initiative "Schutz und Nutzung der Gewässer".
Alle Folien der Referate der Informationsveranstaltung finden Sie als pdf hier .
2009
Biber und Biodiversität
Roden, graben, stauen: natürliche Gewässerentwicklung durch den Biber
Freitag den 4. Dezember 2009 am Weltpostverein in Bern
Programm Abstracts
Die aktuelle Ausbreitung und die Bestandeszunahme des Bibers der letzten Jahre in der Schweiz sind sehr erfreulich. 50 Jahre nach den ersten Wiederansiedlugen bewohnen heute wieder rund 1'600 Biber Gewässer des Mittellands. Biber haben das Glück, dass sie von den meisten mit Begeisterung aufgenommen werden. Ihr Aussehen und ihre Lebensart machen vielen Leuten Freude.
Doch Biber sind nicht nur herzig, sie können für manche zu einem Ärgernis werden, wenn sie die falschen Bäche stauen, Lieblingsbäume fällen, Strassen untergraben oder Mais und Zuckerrüben klauen. Unsere Gewässer liegen mehrheitlich in einem zu engen Korsett von Strassen und Infrastruktur. Zudem ist Landschaftsgestaltung das Privileg des Menschen. Mit der weiteren Ausbreitung in neue Lebensräume wird es immer wieder zu Konflikten mit dem Menschen kommen. Soll der Biber in der Schweiz aber langfristig eine Chance haben, müssen wir Massnahmen zur Lösungen dieser Konflikte anbieten.
Seit seiner Rückkehr bringt der Biber durch seine unermüdlichen Aktivitäten aber auch wieder Dynamik und Leben in unsere Gewässer zurück, die durch den Menschen in der Zwischenzeit oft vollständig unterbunden wurde. Er schafft ein Mosaik von neuen Lebensräumen und Strukturen indem er die Vegetation offen hält, Totholz fördert und Teiche schafft, oder Gewässer staut. Dadurch trägt er aktiv zur Artenvielfalt bei. Viele Tier- und Pflanzenarten sind auf die Aktivitäten des Bibers angewiesen und profitieren direkt davon.
Um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft rund um die Gewässer nachhaltig zu lösen brauchen diese aber mehr Platz. Wenn wir versuchen den Biber dabei als Partner mit an Bord zu holen, kann er uns kostenlos helfen, die Gewässer zu renaturieren und so aktiv zur Artenvielfalt und zu vielfältig strukturierten Gewässern beitragen. Zusätzlich helfen natürlichere Ufer Konflikte mit dem Biber langfristig präventiv zu vermeiden, was die Akzeptanz dieses faszinierenden Tieres langfristig fördert und sichert.