Nationale Biberbestandeserhebung 2022

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Es ist 13 Jahre her seit der letzten Biber-Volkszählung. Viel hat sich getan seither: die Population hat sich mehr als verdoppelt und es herrscht regional zum Teil eine sehr hohe Dynamik. Aktuell wissen wir jedoch nicht genau wo, wie viele Biber unsere Gewässer besiedeln, ob die regionalen Populationen wachsen oder sogar abnehmen. Einzelne Kantone führten seit 2008 kantonale Erhebungen durch, eine gesamtschweizerische Übersicht über den Zustand der Biber-Population fehlt jedoch. 

Für das Management des Bibers ist es jedoch wichtig den Zustand der Population über die ganze Schweiz gleichzeitig zu erheben und eine ganzheitliche Übersicht zu erlangen. Die Informationen liefern uns dann die Grundlagen für die andren nationalen Biberprojekt-Module. Und sie können uns in Zukunft wichtige Hinweise für Projekte im Rahmen des Aktionsplans Biodiversität (Stärkung der ökologischen Infrastruktur) liefern. Andererseits sind diese Informationen eine wichtige Grundlage für das Konfliktmanagement.


Die Feldarbeiten werden regional koordiniert. Die Koordinatorinnen sind: 

Nationale Koordination: 

Die Kantone Graubünden, St. Gallen, Wallis und Genf führen die Erhebungen selber mit den kantonalen Wildhütern durch. 


Dokumente für die regionalen Koordinatorinnen und Kartiererinnen
für die nationale Biber-Bestandeserhebung 2021/2022

Unerlagen zum Biber
Das ganze Dossier: Dossier zur Biber-Bestandeserhebung vom Winter 2021/2022

Inhalt Dossier


Für die Regionalkoordination


Unterlagen zum Fischotter
Suche nach Fischotterspuren unter Brücken


Unterlagen für Wasserproben


Anleitungsviedeos für die Wahl der Probenahmestandorte und der Wasserproben

Wahl der Probenahmestandorte



Wasserproben

 

Feldkarten 1:10'000 für die Revier-Kartierung nach Kanton